Domain umziehen: Was dabei mit Website und E-Mail passiert
Ein Providerwechsel der Domain und ein Wechsel des Webservers sind unterschiedliche Schritte. Plane sie getrennt, damit deine Dienste erreichbar bleiben.

In diesem Beitrag
Vor dem Transfer eine Diensteliste erstellenTransferweg beim zuständigen Provider klärenDNS-Übernahme nicht als selbstverständlich annehmenNach dem Wechsel in beide Richtungen testenPassendes HostingQuellen & EinordnungDu möchtest deine Domain zu einem anderen Provider übertragen. Die Website muss deshalb nicht automatisch auf einen anderen Server umziehen. Auch die Postfächer können bei ihrem bisherigen Dienst bleiben. Entscheidend ist, welche Verträge und DNS-Zuständigkeiten beim Transfer betroffen sind.
- Vertrag klären
- DNS sichern
- Transfer begleiten
Die Transferregeln hängen von der Domainendung und der Situation ab. Für eine .de-Domain ist das Verfahren bei DENIC relevant; für andere Endungen können zusätzliche Regeln gelten. Verallgemeinere einen einzelnen Ablauf deshalb nicht auf alle Domains.
Vor dem Transfer eine Diensteliste erstellen
| Bereich | Was du dokumentierst | Wer es bestätigt |
|---|---|---|
| Domainvertrag | Inhaber, Laufzeit und Transferweg | Bisheriger und neuer Provider |
| DNS | Nameserver und vollständige Zone | DNS-Verantwortlicher |
| Website | Hostingziel und Hauptadresse | Websiteverwaltung |
| Maildienst, MX und Absendernachweise | Mailverwaltung |
Eine Vertragsbeendigung kann gebündelte Leistungen betreffen. Frage nach, ob Webspace oder Postfächer am bisherigen Vertrag hängen. Ein Transfercode allein beantwortet diese Frage nicht.
Transferweg beim zuständigen Provider klären
Fordere die nötigen Schritte für genau deine Domain an. Für .de-Domains beschreibt DENIC den Providerwechsel mit AuthInfo. Behandle solche Transferinformationen wie sensible Zugangsdaten: nicht öffentlich posten und nur an den vorgesehenen neuen Provider weitergeben.
Prüfe die Kontaktdaten und den Zugriff auf das Verwaltungskonto. Halte außerdem einen Rückfrageweg bereit, der unabhängig von der umzuziehenden Domain funktioniert. Wenn dein einziges Kontaktpostfach während der Änderung ausfällt, wird die Abstimmung unnötig schwierig.
DNS-Übernahme nicht als selbstverständlich annehmen
Ein neuer Provider kann andere Nameserver oder eine neue Zone bereitstellen. Lass dir sagen, ob die bestehenden Einträge übernommen werden. Kontrolliere nicht nur A und AAAA, sondern auch MX, TXT, CNAME und besondere Verifikationen.
Nach dem Wechsel in beide Richtungen testen
- Domain befindet sich im erwarteten Konto.
- Inhaberdaten und Verlängerung sind korrekt.
- Autoritative Nameserver liefern die erwartete Zone.
- Website und HTTPS funktionieren für Hauptdomain und www.
- E-Mail-Empfang und -Versand wurden geprüft.
- Bisherige Zusatzverträge sind bewusst behandelt.
Wenn gleichzeitig ein Websiteumzug geplant ist, entzerre die Schritte nach Möglichkeit. Eine Änderung pro klarer Prüfrunde macht die Ursache einer Störung leichter erkennbar. Unser WordPress-Umzugsplan behandelt die Anwendung und deren Daten separat.
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Starter nennt eine kostenlose .de-Domain; Pro eine .de- oder .com-Domain. Prüfe vor dem Wechsel die Bedingungen für deine vorhandene Domain und plane Website, DNS und E-Mail weiterhin als getrennte Schritte.
Starter
1 WordPress-Website · 10 GB NVMe · 10 IMAP-Postfächer
Eine .de-Domain ist aufgeführt; Transfer und Mailumschaltung trotzdem getrennt planen.
Pro
5 WordPress-Websites · 75 GB NVMe · 100 IMAP-Postfächer
Eine .de- oder .com-Domain und mehr Postfächer sind aufgeführt.
Anbieterstand: 7. Oktober 2026. Aktuelle Preise, Laufzeiten und Vertragsbedingungen findest du im jeweiligen Tarifkonfigurator.
Quellen & Einordnung
Recherche geprüft am 7. Oktober 2026. Eigene Erläuterungen und beispielhafte Abläufe; keine eigenen Anbieter- oder Leistungstests.
- DENIC: Providerwechselhttps://www.denic.de/produkte/de-domains/providerwechsel/
- ICANN: Domaintransferhttps://www.icann.org/resources/pages/transferring-your-domain-name-2017-10-10-en
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